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Zentrumsplanung Einwohner- und Kirchgemeindehaus
Walchwil
2014

Erläuterung (Auszug aus dem Jurybericht)

Die gewählte Situationslösung zeugt von einer klaren und entschiedenen städtebaulichen Haltung. Der Eingriff in die bestehende Situation und die entsprechenden Massnahmen beschränken sich auf drei Elemente: Zwei höhere Gebäudekörper und ein die beiden verbindendes Bauvolumen. Daraus entsteht ein grosszügiger Platzraum, an den sowohl das Kirchgemeindehaus in der Nähe zum Kircheneingang, wie auch das Gemeindehaus mit Vorplatz und Ausblick über die Gemeinde und Seen anschliessen. Selbst das Hürlimann-Haus findet darauf noch einen würdigen Platz als skulpturaler Zeitzeuge. [...] Die bei den Gebäudevolumen gewählte Formensprache und Massstäblichkeit passt sich gut ins Ortsbild ein, ohne dabei anbiedernd zu wirken. [...] Die klare Trennung der Nutzungen ist sinnvoll und richtig. Die innere Organisation des Kirchgemeindehauses ist sehr rationell und kompakt inklusive der drei Wohnungen. [...] Der Projektvorschlag überzeugt die Jury wegen seiner klaren städtebaulich integrativen Haltung. Den Verfassern ist es auf lobenswert sensible Art und Weise gelungen, die verlangte Nutzung in einfachen, aber repräsentativ und modern gestalteten Volumen zu verpacken. Durch die Anordnung dieser Volumen in der Situation entstehen gleichzeitig Aussenräume und Plätze von hoher Nutzungsqualität und Intimität. Das ganze Ensemble bildet ein würdiges, neues, attraktives Dorfzentrum.